Abstimmung vom 29. November 2026

Bundesbeschluss über die Finanzierung der 13. AHV-Rente durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer

← Alle Parolen
Meine Parole: NeinEidgenössischParole Jungfreisinnige Schweiz:Parole Jungfreisinnige Schweiz: Nein

Nein zur MWST-Erhöhung: Höhere Steuern belasten Bevölkerung und Unternehmen und können den Einkauf im Ausland zusätzlich attraktiver machen. Bevor der Staat die Steuern erhöht, soll er bei den eigenen Ausgaben sparen und Prioritäten setzen.

Nein zur MWST-Erhöhung

Die Mehrwertsteuer soll von 8,1 auf 8,5 Prozent erhöht werden, um die 13. AHV-Rente mitzufinanzieren. Damit werden Konsumentinnen und Konsumenten sowie Unternehmen zusätzlich belastet.

Höhere Kosten – mehr Druck auf Schweizer Unternehmen

Der reduzierte Mehrwertsteuersatz für Lebensmittel bleibt zwar unverändert. Trotzdem betrifft die Erhöhung zahlreiche Waren und Dienstleistungen – beispielsweise Kleider, Elektronik, Möbel und verschiedene Dienstleistungen.

Gerade in Grenzregionen kann eine zusätzliche Verteuerung den Einkauf im Ausland noch attraktiver machen. Was im Ausland eingekauft wird, wird nicht bei Schweizer Unternehmen ausgegeben. Das kann den Schweizer Detailhandel und andere Betriebe zusätzlich unter Druck setzen.

Wenn Unternehmen mit höheren Kosten und weniger Umsatz kämpfen, können auch Arbeitsplätze gefährdet werden.

Das Finanzierungsproblem der AHV bleibt

Die höhere Mehrwertsteuer bringt zwar zusätzliche Einnahmen für die AHV. Sie löst das langfristige Finanzierungsproblem der AHV jedoch nicht dauerhaft.

Für mich ist deshalb klar: Bevor der Staat die Bevölkerung stärker belastet, muss er seine eigenen Ausgaben überprüfen.

  • Wo kann der Staat sparen?
  • Welche Ausgaben sind wirklich notwendig?
  • Wo müssen Prioritäten neu gesetzt werden?

Der Staat soll vorhandene Mittel dort einsetzen, wo sie wirklich gebraucht werden, statt immer neue Belastungen für die Bevölkerung zu schaffen.

Darum sage ich NEIN zur MWST-Erhöhung.

Offizielle Informationen zur Vorlage